Schlagwort-Archiv: Wintersemester 2018/19

Noch freie Plätze: Interfacing Care + Ecology > Intra-Acting (Dozentin: Deborah Ligorio)

Artistic production thought through the use of tools taken from feminist thinking, care, ecology and design. We will apply principles of care and axioms of impact [environmental, emotional, affective, economic, generative] referring to Karen Barad’s “Intra-action” and “Apparatus”, and Donna Haraway’s “naturcultur”. Weiterlesen

Noch freie Plätze: Ein Bild (Dozentin: Laura Horelli)

Blockseminar: 14./15.12.18 und 11./12.01.19

Laura Horelli, »Jokinen«, 2016

Die TeilnehmerInnen sollen ein Standbild zum Seminar mitbringen. Dieses Bild könnte entweder ein persönliches Foto sein oder aus einer Zeitung, einer Zeitschrift, einem Film, einer Fernsehserie oder dem Internet stammen. Man kann auch eine eigene Szene inszenieren oder etwas dokumentarisch aufnehmen, zum Beispiel in der Uni, auf der Arbeit, Zuhause, in der Stadt oder auf Reisen. Vielleicht führt ein Bild zum anderen, und man bringt eine Serie mit…  Weiterlesen

Noch freie Plätze: New Documentary Photography (Dozentin: Olga Holzschuh)

Blockseminar: Mo, 04.02.2019 – Fr, 08.02.2019

Wie wird Dokumentarfotografie heute definiert? Wie hat sich der Begriff und das Genre im Bereich der künstlerischen Fotografie entwickelt und in Bezug auf neue Techniken, Erzähl- und Kommunikationsweisen verändert? Wie wird damit in künstlerischer Praxis umgegangen und welche Rolle spielt der*die Fotograf*in bei der Produktion von Bildern und Interpretation von Wirklichkeit?  Weiterlesen

THEORY ESPRESSO mit Ingrid Roscheck

Obwohl Ingrid Roscheck eigentlich gar keinen Espresso trinkt, sprechen wir heute trotzdem bei einem koffeinhaltigen Heißgetränk mit ihr über ihre aktuellen Lehrveranstaltungen »völlig schwerelos« und »Mapping Me, Mapping You«. Dabei erhalten wir außerdem einen Einblick in ihre Arbeit und dem Atelier, das K7.

Semesterthema 2018/19: Future Memories

„Die Zukunft ereignet sich vor der Gegenwart, die Zeit kommt aus der Zukunft.“1, so lautet eine derzeit gängige philosophische These. Versuche, die Zukunft durch Wahrscheinlichkeitsberechnungen, Risikosimulationen und Szenarioanalysen vorherzubestimmen, machen sie zu einer wirkmächtigen und gleichsam umkämpften Variable im Hier und Jetzt. Gleichzeitig stellt sich das Kommende heute längst nicht mehr als so verheißungsvoll dar, wie es noch in den Fortschrittserzählungen der Moderne den Anschein hatte. Statt auf einen Idealzustand hinauszulaufen, machen sich die irreparablen Eingriffe des Menschen in der Gegenwart langsam bemerkbar. Klimawandel, Ressourcenknappheit, schwelende globale Konflikte und wachsende soziale und ökonomische Ungleichheit lassen die Zukunft am Horizont ungewiss erscheinen. Zugleich beschleunigt sich der Zirkel technologischer Innovationen, so dass, was gestern noch Science Fiction war, heute schon gesellschaftliche Infrastrukturen bestimmt. Auch in Kunst und Kultur findet dies seinen Ausdruck: Vor dem Hintergrund fortschreitender Digitalisierung beschäftigen sich zahllose Künstler*innen, Filmemacher*innen, Autor*innen, Designer*innen und Architekt*innen mit dem utopischen und dystopischen Potentialen der Zukunft und vermitteln mit ihren Spekulationen einen Eindruck von den mannigfaltigen Möglichkeiten kommender Gegenwarten – jenseits der Geschlossenheit berechneter Szenarien.  Weiterlesen