Schlagwort-Archiv: Wintersemester 2018/19

Gastkünstlervortrag von Gabriele Horndasch: S Letter

DIE KÜNSTLER SIND ANWESEND
Zeitgenössische Positionen künstlerischer Praxis und Theorie

Donnerstag 22.11.2018 | 18 Uhr
Block C | Studio R 0.319
Gronewaldstraße 2 | Universität zu Köln
Humanwissenschaftliche Fakultät | Institut für Kunst & Kunsttheorie

Gabriele Horndasch ist Bildhauerin, die sich zwischen den Disziplinen bewegt. Sie lebt in Düsseldorf und hat in den letzten Jahren längere Arbeitsaufenthalte in Frankreich, Südkorea, Polen und den Niederlanden verbracht.
Ein durchgängiges Element ihrer Arbeit ist die Schrift: Buchstaben, Wörter, Sätze, die wir bei ihr in völlig neuen Sinnzusammenhängen erleben. „Horndaschs Kunst setzt dort an, wo unsere Alltagswirklichkeit unser Denken und Verhalten mit den Zeichen der Sprache fest im Griff zu haben scheint. Der sinnvollen Inhaltlichkeit unserer geschriebenen Sprache rückt sie […] zu Leibe…  „Raub im Schatten/ Wo Sperber vor Vergnügen/ rosa Kirschen nippen“, heißt es da.
Weiterlesen

Lecture from Aneta Rostkowska: Potential Landscape. Towards Slow Curating

Tue, 13.11.2018
4 P.M.
Labor für Kunst und Forschung
City Passagen, 1. Etage, Dürener Str. 89

„Potential Landscape“ is a title of an Interview with the fictitious curator Hortensja Kowalik, conducted in the year 2067. During the interview the curator reveals how a single artwork presented a considerable challenge to her imagination and, in consequence, changed her life. She talks about limits of our imagination, ways of expanding it through art and how it is to dedicate almost the whole life to the understanding of one artwork — an opposite of what we experience today with very quick, fleeting and superficial experiences of art. During her talk Aneta Rostkowska will use the interview as an introduction to her curatorial and artistic practice in which experimental storytelling meets politics, ‚gonzo journalism‘ and botany.

Weiterlesen

Plätze frei in der Workshop-Reihe „Future Memories“

Wir haben noch Platz für interessierte Gäste frei! Wenn ihr außerhalb des Curriculums an den Workshops teilnehmen möchtet, seid ihr herzlich willkommen. Anmeldung (auch für einzelne Tage) bei Rina Schmeing: rina.schmeing[at]gmx.net.

Welche Vorstellung machen wir uns von der Zukunft in Bezug auf Beziehung und Gesellschaft, Lernen und Arbeiten? Wo und unter welchen Bedingungen wird diese Zukunft produziert und wer kann daran teilhaben? Welche Räume brauchen wir (auch an der Universität), um andere Visionen von anderen Zukünften zu entwickeln – abseits von Fortschrittsmantren, patriachalen Strukturen und individueller Karriereplanung à la “my husband, my house, my highspeed boat”? Weiterlesen

Noch freie Plätze: Future Memories – Queering Arts Education – Starren und Stottern – Bildung durch künstlerische Filme (Dozentin: Katja Lell)


Abb. Rosanna Graf, Stab und Fleisch, 2015

Wir wollen queer-feministische Filme sichten und uns dem möglichen Bildungspotential dieser Filme nähern. Wie befragen die vorgestellten Filme unser Verständnis von Geschlecht und Identität?
Welche affektiven Dimensionen entfalten sich beim Sichten, wie z.B. Scham, Begehren, Angst oder Wut? Welche Blicke werfen die Filme auf uns und wie verschieben sie so unsere Perspektiven auf unsere Welt- und Selbstverhältnisse? Und welche Auswirkungen haben diese Begegnungen mit
Filmen für unsere pädagogische Praxis?

Weiterlesen

Noch freie Plätze: Future Memories – Ein Archiv navigieren – Klangarchitekturen & Erinnerungslabyrinthe (Dozentin: Therese Schuleit)

In Zusammenarbeit mit regionalen Institutionen und Universitäten initiiert die Akademie der Künste der Welt/Köln 2019 ein öffentlich zugängliches digitales Archiv, das versteckte und marginalisierte Geschichte(n) Kölns und des Ruhrgebietes sammelt. Ziel des Projektes ist es, Erinnerungspraktiken in die Öffentlichkeit einzuführen und Bürger*innen zu ermutigen ihre Geschichten als „öffentliche
Historiker*innen“ neu und kreativ zu begehen. 
Dieses digitale Archivprojekt „loading.cologne“ ist als kulturelles Gedächtnis für Köln und NRW angelegt: ein Open-Access-Portal für persönliche und öffentliche Audio- und Videodateien, Dokumente und Grafiken, bei dem jede*r eingeladen ist zu partizipieren.

Weiterlesen

Noch freie Plätze: „FUTURE MEMORIES: AUF DER SUCHE NACH STILLEM WISSEN“ (Dozentin: Jane Eschment)

Wir betreiben performative Forschung in den machtvollen Räumen der Universität und untersuchen das, was nicht im Vorlesungsverzeichnis steht.

Was lernt Mensch hier abseits der legitimierten Inhalte?
Welches Wissen bleibt in der alltäglichen Wahrnehmung unsichtbar und unausgesprochen?
Wo zeigt sich Wissen, das randständig, übersehen, flüchtig ist?
Welches nicht intendierte, ungewollte Wissen wird sich in diesen Räumen angeeignet?
Welche informellen Fähigkeiten und Talente werden hier geboren?
Welches stille Wissen tragen die Körper mit in diese Räume?
Was sind die ungeschriebenen Verhaltensprotokolle?
Und wie könnte ein Archiv aussehen, welches Unsichtbares hervorbringt und Stilles Laut werden lässt? 

Weiterlesen

Offenes Atelier im Wintersemester 2018/19

Labor für Kunst und Forschung
Dürenerstr. 89, 1. Etage
50931 Köln

Liebe Studierende,
das Offene Atelier im Labor für Kunst und Forschung steht euch im Wintersemester 18/19  jeden Montag von 14.00 bis 17.00 Uhr und nach Vereinbarung zur Verfügung.
Weiterlesen

Übersicht über freie Plätze in Lehrveranstaltungen des Instituts für Kunst & Kunsttheorie

Sie möchten im Wintersemester 2018/19 weitere Seminare am Institut für Kunst & Kunsttheorie belegen? Hier finden Sie eine Übersicht über alle Lehrveranstaltungen des Instituts, in denen es noch freie Plätze gibt: Übersicht Freie Plätze Wintersemester 2018/19 (PDF)

Noch freie Plätze: Future Memories – Nostalgie für eine Zukunft (Dozentin: Prof. Dr. Nina Möntmann)

Es gibt noch freie Plätze im Seminar unserer neuen Professorin für Kunsttheorie, Prof. Dr. Nina Möntmann.

Zach Blas: Jubilee 2033, film still (2018)

Die Idee von ‚Zukunft’ steckt in einer Krise, Fortschrittsvisionen sind umstritten, Modelle globaler Gemeinschaften werden ausgebremst. In Szenarien, wie wir morgen leben wollen oder welche Bedürfnisse wir an die Zukunft stellen, geht es in erster Linie darum, zu schützen, was wir haben, sei es materieller Wohlstand oder die Umwelt. Vor diesem Hintergrund lassen sich in Kunst und Theorie viele Fragestellungen erkennen, die den Wandel eines Zukunftsbildes betreffen: Warum wurde Fortschritt so unpopulär? Muss Fortschritt tatsächlich immer die Ausbeutung von Menschen, natürlichen Ressourcen und der Umwelt implizieren? Weiterlesen

Noch freie Plätze: Future Memories – Utopistics. Immanuel Wallerstein. Historische Alternativen des 21. Jahrhunderts (Dozentin: Prof. Dr. Nina Möntmann)

Es gibt noch freie Plätze im Seminar unserer neuen Professorin für Kunsttheorie, Prof. Dr. Nina Möntmann.

LESESEMINAR

Die These der Weltsystem-Analyse des Soziologen Wallerstein lautet: Die Welt befindet sich im Zeitalter des Übergangs zu einem neuen System. Eine strukturelle Krise hat zu Beginn des 21. Jahrhunderts die Zentren der Weltwirtschaft erreicht, welche den globalen Finanzkapitalismus und seine Machtverhältnisse ablösen wird. Denn die von der mächtigsten Militärmacht USA und den Profiteuren der Weltwirtschaft dominierten Beziehungen zwischen Nord und Süd sind gerade dabei, ihr Gleichgewicht zu verlieren und ins Chaos zu stürzen. In diesem Prozess haben die liberalistische Ideologie, das moderne, für die Kapitalverwertung unabdingbare Staatensystem sowie die Wohlfahrtsprojekte für die Zentren der Weltwirtschaft ihre Glaubwürdigkeit verloren. Auch wenn es im Moment nur schwer danach aussieht, kann laut Wallenstein hier eine historische Chance für ein besseres, ein gerechteres Wirtschaftssystem liegen. Weiterlesen