Schlagwort-Archiv: Vortrag

„Pop als Postkoloniale Gehörbildung“ – Lecture und Gespräch mit Prof. Dr. Michael Rappe

Do, 5.7.2018 | 18.30 Uhr
Humanwissenschaftliche Fakultät | Gronewaldstraße 2 | Köln
Block A | 3. Stock, Musiksaal (Raum 3.115)

M.I.A.

Popmusik ist postkolonial. Sie hat ihren Ursprung in einem Geflecht aus Kolonialismus, global-industrieller Vereinnahmung und kulturellen (Widerstands-)Praxen subordinierter Menschen und kann so immer wieder ‚lokale Poesien’ artikulieren, in denen Experimente mit kulturellen und sozialen Rollen ermöglicht werden. An ausgewählten Soundbeispielen und im Gespräch stellt Michael Rappe seine Auseinandersetzung mit solch lokalen Poesien als Lehrender und Forscher dar.  Weiterlesen

Gastkünstlervortrag von Christoph Rodde: Materie Material

DIE KÜNSTLER SIND ANWESEND
Zeitgenössische Positionen künstlerischer Praxis und Theorie

Do, 17.05.2018 | 18 Uhr
Block C | Studio R 0.319 | Gronewaldstraße 2 | Universität zu Köln
Humanwissenschaftliche Fakultät | Institut für Kunst & Kunsttheorie

„Ein Dach für Anna S.“, 2016 (Foto: Lisa Stagge)

Mich hat das Räumliche immer besonders fasziniert und z.B. Papier, geknüllt, mehr interessiert als das flache Blatt. Durch eigenes Bewegen den Standpunkt zu ändern und so eine ganz andere Perspektive auf ein und dasselbe zu erhalten und sich darüber auch klar zu werden, ist eine fundamentale Erfahrung – immer wieder!
Mit realen Gegenständen zu arbeiten, ist ganz anders als auf der Fläche einer Leinwand oder eines Papiers. Hier kann alles entstehen, und das hat eine ganz spezifische und einzigartige Kraft.

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SYMPOSIUM 02.02. – 04.02.2017 : Situating the Everyday. Interdisziplinäre Erforschung von Alltag

Symp_BlogWir freuen uns sehr Sie zu dem Symposium „Situating the Everyday. Interdisziplinäre Erforschung von Alltag / Inquiries into the Quotidian“ einladen zu können das am Donnerstag, 2.02., in der Aula der Kunsthochschule für Medien und von Freitag, 3.02., bis Samstag, 4.02.2017, im Labor für Kunst und Forschung des Instituts für Kunst und Kunsttheorie/Intermedia stattfinden wird.

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Vortrag von Tobias Ortmanns am 31.01.2017: Das Blinde im Visuellen – Radio, Podcast und andere Alltäglichkeiten

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 31.01.2017 | 17:45 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Radio – das erste elektronische Massenmedium – hat im Laufe seiner Geschichte viele Veränderungen durchlaufen. Die aktuellsten Veränderungen des Mediums sind im Rahmen der Digitalisierung zu beobachten. Sie betreffen die Strukturen von Kommunikatoren, Angeboten und die Rezeptionssituation von Konsumenten.

Das „blinde Medium“, wie das Radio in einer seiner Medientheorien beschrieben wird, sieht sich in der Folge der Popularisierung des WWW in der Pflicht, Aspekte seines primär akustischen Angebots im Visuellen abzubilden. Ausprägungen dieser Entwicklung kann man beispielsweise in Form von Websites, Apps und Mediatheken beobachten, die ihrerseits auf Distributionswege wie Streams und Podcast zurückgreifen. Weiterlesen

Vortrag von Stefan Heidenreich am 02.11.2016: Werke und Bilder. Über Kunst im Raum und im Netz

Mi, 02.11.2016 | 19:30 Uhr
LfKF, Dürener Str. 89, City Passagen
Stefan Heidenreich lebt in Berlin als Autor, Kultur- und Medienwissenschaftler.
Seit Herbst 2016 hat er eine Vertretungsprofessur an der Universität zu Köln für Kunsttheorie und Bildende Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts inne. Im Sommer 2016 lehrte er als Vertretungsprofessor an der Kunstakademie Düsseldorf. Weiterlesen

Gastvortrag von Jörg Heiser am 28.06.2016: Doppelleben. Kunst und Popmusik

Di. 28.06.2016 | 12:00 Uhr
Hörsaal 114 | IBW-Hörsaalgebäude (211)
Blogeintrag Heiser FinalWir freuen uns, den Vortrag ‚Doppelleben. Kunst und Popmusik‘ von Jörg Heiser ankündigen zu können.

Was versprach sich Andy Warhol davon, als Produzent von The Velvet Underground im Musikgeschäft zu agieren, und was erhoffte sich umgekehrt die Band von diesem Produzenten? Warum setzte Yoko Ono ihre Fähigkeiten, die sie schon vor der gemeinsamen Zeit mit John Lennon in der künstlerischen Avantgarde entwickelt hatte, in der Popmusik ein – und was zog Lennon im Gegenzug in die Kunst? Warum nahm Joseph Beuys 1982 eine Single mit dem Titel Sonne statt Reagan auf? Und warum gingen Künstlerinnen wie Michaela Melián etwa um die gleiche Zeit in die Popmusik? Wie wichtig sind Utopien der Synthese zwischen Musik und Kunst für Brian Eno, Laurie Anderson oder Fatima Al Qadiri? Und welche subversive Dystopie, ausgedrückt in transgressiven Bildern und Noise, ließ aus der britischen Künstlergruppe COUM Transmissions Mitte der 70er-jahre die Band Throbbing Gristle werden?

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