Schlagwort-Archiv: Musik

»Deine 10 Minuten« auf der Next Level Conference 2015 am 03. und 04.12.2015

Next-Level-2015In diesem Jahr bietet die Next Level Conference erneut Raum für Studierende, SchülerInnen, Interessierte der Popkultur und alle, die etwas zu sagen haben: “Deine 10 Minuten” gibt Interessierten die Möglichkeit, 10 Minuten lang über ein Thema ihrer Wahl zu sprechen.

Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Teilnehmer ein selbst programmiertes Spiel oder einen Kurzfilm vorstellen, über ein Themenschwerpunkt der Medien- oder Gameskultur erzählen oder über ein Phänomen der Popkultur berichten möchten. Besonders jungen Menschen wird hier der Raum geboten, Themen anzusprechen, eigene Projekte vorzustellen und auf Problematiken aufmerksam zu machen. »Deine 10 Minuten« wird am Donnerstag, 3. Dezember 2015 ab 14:00 Uhr im Kino des Dortmunder U stattfinden.
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Von Mosh bis Mini Playback Show – Projektpräsentation am 13.10. (Köln) und 16.10.2015 (Berlin)

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Die Anfänge des deutschen Privatfernsehens in den 1980er und 90er Jahren werden oft mit Qualitätsverfall und Kommerzialisierung des Mediums gleichgesetzt.

Eine wichtige Säule des Programms stellte von Anfang an das Musikfernsehen dar – sowohl als Experimentierbühne für neuartige Formen des Fernsehens, und Karrieresprungbrett für deren Macher, wie auch als Triebfeder für den Aufschwung des Privatfernsehens insgesamt.

Eine Vielzahl von Musikformaten zu ganz unterschiedlichen Genres entstanden. Neben diversen Pop- und Volksmusiksendungen existierten auch Formate über Heavy-Metal („Mosh“ | RTL 1988-89), Independentmusik („Off Beat“ | Tele 5 1988-90) oder Dance („Tanz House” | Tele 5 1988-90).

Das in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin durchgeführte Seminar (Leitung: Jun.-Prof. Dr. Peter Moormann | Dr. Matthias Pasdzierny) Weiterlesen

Expertendiskussionsrunde ‚Game Soundtrack‘ am 14.01.2015

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Im Rahmen des Seminars ‚Musik im Computerspiel‘ (Jun.-Prof. Dr. Sandra Aßmann und Jun.-Prof. Dr. Peter Moormann) lädt der Studiengang Intermedia alle Interessierten herzlich zur Diskussionsrunde ‚Game Soundtrack‘ ein. Beginn ist um 17:30 Uhr in der Aula der Humanwissenschaftlichen Fakultät (HF-Hauptgebäude | Block B | Gronewaldstraße 2).

Zu Gast sind Jun.-Prof. Dr. Benjamin Beil, Marc Bonner M.A., Helge Borgarts, Linda Kruse M.A., Dr. Markus Erbe und Prof. Michael Schwertel. Diskutiert werden die verschiedenen Funktionen von Musik im Videospiel. Organisiert wird die Runde von Intermedia-Studierenden.

Gastvortrag von Prof. Dr. Michael Custodis am 14.01.2015

Mi, 14.01.2015
16:00 – 17:30 Uhr
HF-Hauptgebäude | Block A | Hörsaal 1 | Gronewaldstraße 2 | Köln
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Mediale Traditionen / Musikalische Innovationen. Jordan Rudess‘ Explorations for Keyboards and Orchestra

Als Keyboarder der amerikanischen Prog-Metalband Dream Theater ist Jordan Rudess einem Millionenpublikum weltweit bekannt. Seine Arbeiten als Solokünstler, musikalischer Partner z.B. von Richard Leinhardt, Tony Levin und Steven Wilson, Entwickler von SynthesizerApps und Kreativpartner von Instrumentenerfindern dagegen werden von einem wesentlich spezielleren Kreis von Fans und Insidern registriert, mit denen er über soziale Netzwerke intensiv kommuniziert. Bei einer Spurensuche nach den Ausgangspunkten seiner Kreativität fällt auf, dass eine solche idealtypische Unterscheidung seiner Interessenbereiche nach medialen Traditionen und musikalischen Innovationen kaum haltbar wäre. Wie an seiner Komposition Explorations for Keyboards and Orchestra (2013) mit Hilfe exklusiver Materialien nachverfolgt werden soll, gehen statt dessen seine Rollen als Komponist, Performer, Klangdesigner und App-Entwickler ineinander über und ganz in seiner Musik auf.

Prof. Dr. Michael Custodis Weiterlesen

‚Kojak, Fernando, der Tod und die Motorräder’ // Gastvortrag Philip Tagg // 16.06.2014

taggfotoProf. Dr. Philip Tagg, Univ. of Huddersfield
Montag, 16.06.2014
17:45 Uhr, Raum 241 (HF-Hauptgebäude)
Music‘s Meanings
Kojak, Fernando, der Tod und die Motorräder

Im Rahmen des Intermedia-Seminars „Sound Matters“ spricht Philip Tagg über die von ihm entwickelten Analysemethoden für „Non-Musos“. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

In seiner Dissertation beschäftigte er sich 1979 auf nicht weniger als 424 Seiten mit der 50-sekündigen Titelmusik zur Krimiserie Kojak. Heute gilt das Kojak-Buch des 1944 geborenen Musikforschers Philip Tagg als Meilenstein der „Popular Music Studies“. Später legte Tagg z.B. mit ideologiekritischen Studien zu Abbas Hit „Fernando“ nach, analysierte Shampoowerbung, Motorradmusik oder das Audio Branding von Computerchips. Tagg dekonstruierte das Konzept „Black Music“, verteidigte Techno Raves oder das Zitatrecht. Er widerlegte manche Auswüchse von Rockismus und Eurozentrismus in der Musikwissenschaft und entführte die Klangsemiotik aus dem Elfenbeinturm. Sich mit aktueller Medienmusik zu beschäftigten, ist für Tagg weder Hobby noch akademischer Populismus, sondern eine demokratische Pflicht.

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