Schlagwort-Archiv: Medienkultur

VIDEONALE.15 – Festival vom 27.02.-19.04.2015 in Bonn

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[Marianna Milhorat, Une terre familière, 2013]

Das VIDEONALE.15 Festival für zeitgenössische Videokunst findet dieses Jahr zum ersten Mal mit einer thematischen Vorgabe für die mehr als 1200 eingereichten Filme statt, aus denen 38 Beiträge aus 19 Ländern ausgewählt wurden. ‚The Call of the Wild’ ist das Thema, um das diese Beiträge kreisen. Veranstaltungsort sind die Wechselausstellungsräume des Kunstmuseums Bonn. Die Eröffnung findet am 26.02. statt. Zudem gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm, u.a. mit KünstlerInnengesprächen und einem Parcours in der Stadt.

Die Videonale, 1984 in Bonn gegründet, ist die internationale Plattform für Videokunst und zeitbasierte Kunstformen. Mit der VIDEONALE.15 (27.02.-19.04.2015) begeht das Festival For Contemporary Video Art sein 30-jähriges Jubiläum. Neben der Präsentation bereits international etablierter Künstler wie Dara Birnbaum, Keren Cytter, Gary Hill, Christian Jankowski, Marcel Odenbach und Bill Viola legt die Videonale einen besonderen Fokus auf die Förderung junger aufstrebender Künstler.

Programm

INTERMEDIA Videofilmpremiere am 03.02.2015 um 12 Uhr: Vorsicht Dreharbeiten! und Vorsicht Podcast!

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Am Dienstag feiern 14 im Wintersemester von Intermedia-Studierenden erstellte Videofilmprojekte aus Kursen von Fabio Magnifico sowie ein weiterer Kurzfilm ihre Premiere in Köln. Alle Interessierten sind ganz herzlich dazu eingeladen.

Zeit & Ort:
03.02.2015
12:00 – 13:30 Uhr
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Im Seminar ‚Vorsicht Dreharbeiten!’ sind 3 Kurzspielfilme sowie 4 Sehrkurzspielfilme zum Thema ‚Selfie’ entstanden.

Das Seminar ‚Vorsicht Podcast!’ zeigt 6 in Kooperation mit der Pressestelle der Uni entstandene Videopodcastbeiträge zu den Themen Forschung und Ausbildungsberufe an der Uni Köln.

Im Dezember 2014 haben Intermedia-Studierende bei einer einwöchigen Exkursion zur Internationalen Winterakademie Scheersberg kreative Arbeiten zum Thema ‚Krieg und Frieden – über Helden und Antihelden’ erstellt. Dabei wurden auch zwei Kurzfilme realisiert, die bei der Premiere zu sehen sein werden.

Zudem zeigen drei KursteilnehmerInnen aus dem Sommersemester 2014 ihre Anfang Januar innerhalb von 99 Stunden produzierte Einreichung für den 99FIRE-FILMS-AWARD 2015.

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Einreichungen zur ‚Wenden‘-Tagung noch bis 31.01.2015

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Vom 17.-18.04.2015 findet die interdisziplinäre Tagung „Wenden in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften — Analysen, Reflexionen und Konsequenzen“ auf Schloss Wahn in Köln statt. Beiträge hierzu können noch bis zum 31.01.2015 eingereicht werden.

Weitere Infos finden Sie unter: http://wenden-2015-koeln.de/

Expertendiskussionsrunde ‚Game Soundtrack‘ am 14.01.2015

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Im Rahmen des Seminars ‚Musik im Computerspiel‘ (Jun.-Prof. Dr. Sandra Aßmann und Jun.-Prof. Dr. Peter Moormann) lädt der Studiengang Intermedia alle Interessierten herzlich zur Diskussionsrunde ‚Game Soundtrack‘ ein. Beginn ist um 17:30 Uhr in der Aula der Humanwissenschaftlichen Fakultät (HF-Hauptgebäude | Block B | Gronewaldstraße 2).

Zu Gast sind Jun.-Prof. Dr. Benjamin Beil, Marc Bonner M.A., Helge Borgarts, Linda Kruse M.A., Dr. Markus Erbe und Prof. Michael Schwertel. Diskutiert werden die verschiedenen Funktionen von Musik im Videospiel. Organisiert wird die Runde von Intermedia-Studierenden.

CfP: where the magic happens

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Bildung nach der Entgrenzung der Künste

Tagung in Kooperation des Instituts für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln und der wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V.

11. bis 13. Juni 2015, Universität zu Köln

Die Künste haben das Gefängnis ihrer Autonomie verlassen. Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert reicht der Gegenstand künstlerischer Aktivitäten über die traditionellen Grenzen der Fächer Kunst, Musik, Tanz, Theater usw. hinaus in den medienkulturellen Alltag und bis ins wissenschaftliche Experimentieren hinein. Die Zuständigkeiten für das Wahre, Schöne und Gute sind unklar geworden. In einer von kultureller Globalisierung geprägten Welt konturieren sich Praktiken der Produktion von Bedeutung zwischen Künsten, Moral, Wissenschaft, Recht und Politik.
Mit dem postautonomen Verständnis von Kunst gehen zwei Bewegungen einher: zum einen wird im Zuge eines konsequenten Weltlichwerdens die Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst destabilisiert, zum anderen vernetzen sich die Künste untereinander. Transzendentale Bezugspunkte für die traditionellen Sparten der Hochkultur gibt es nicht mehr. Nicht mehr im Ideal eurozentrischer Klassik, noch in der Reinheit des ungestörten White Cubes, Konzert- oder Theatersaals. Kunst findet statt im Global Contemporary. Im Hier und Jetzt und auf dem Boden alltagskultureller Tatsachen.
Das Tagungsvorhaben befasst sich mit den Bedingungen, Möglichkeiten und dem „magischen Potential“ der Bildung an/durch/mit den Künsten vor dem Hintergrund eines sehr deutlich erweiterten Begriffs von Kunst – fokussiert auf Performance, künstlerische Forschung und aktuelle Medienkultur.

[weiterlesen where the magic happens]

CfP als PDF: cfp_magic

Gastvortrag von Susi Jirkuff am 06.11.2014

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Donnerstag, 06.11.2014
17:45 Uhr
HF-Hauptgebäude | Block B | R 241 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Zu den bevorzugten Medien der bildenden Künstlerin Susi Jirkuff zählen die Zeichnung, die auf unterschiedliche Weise zum Einsatz kommt, Videoanimation und Rauminstallation. In ihren Werken verhandelt Jirkuff die mediale Konstruktion von Realität, Popkultur als identitätsstiftende Kraft, die Darstellung von (sub)urbanem Leben und anonymisierten Räumen sowie soziale Isolation.

Ihre Arbeit wurde international auf Ausstellungen und Filmfestival gezeigt, u.a. ‚Populism‘, CAC Vilnius, Stedelijk Amsterdam, Frankfurter Kunstverein; ‚Lebt und arbeitet in Wien‘, Kunsthalle Wien, ‚Momentary Momentum‘, Parasol Unit, London und Cambridge; ‚Playback‘, Musee des Art Moderne, Paris; ‚Rainy Days‘, Medienturm Graz und ‚Wild Wood‘, Secession, Wien; European Media Art Festival, Osnabrück; Tricky Women Animation Festival, Wien; Kasseler Dokumentarfilm & Videofest und ‚Satellite of Love‘, Rotterdam Filmfestival.

Susi Jirkuff lebt und arbeitet in Wien.

‚Social Community Day‘ des Grimme-Instituts am 27.10.2014

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[Sunny studio / Fotolia.com]

Am 27. Oktober findet wieder der ‚Social Community Day‘ im KOMED Köln statt, dieses Jahr unter dem Motto ‚Freiheit für das Internet‘. Es geht um Themen wie Meinungsfreiheit, Grenzen, Überwachung, wirtschaftliche Interessen, Teilhabe, Netzneutralität, Zensur sowie Meinungsbildung.

MedienexpertInnen und MultiplikatorInnen, die mit unterschiedlichen Zielgruppen befasst sind, treffen zusammen, um gemeinsam aktuelle Aspekte der Nutzung Sozialer Medien zu diskutieren – ohne den sprichwörtlichen Blick über den Tellerrand zu vernachlässigen. In zwei Panels treffen sich etwa Mitarbeitende von Google Deutschland, dpa, netzpolitik.org, Deutsche Welle, klicksafe, WDR.de, RP Online und DRadioWissen.

Bei einer Cryptoparty (um deren volles Potenzial zu nutzen am besten ein Notebook mitbringen) dreht sich alles um Verschlüsselung und in zwei Workshops um journalistische Freiheit sowie um ethische Fragen. Die Panels und Sessions sind im Programm beschrieben.

Kostenlose Anmeldung zum Social Community Day via Formular auf der offiziellen Seite oder per Mail an: info@social-community-day.de. Zur Teilnahme am Social Community Day sind diejenigen eingeladen, die sich in ihrer Arbeit mit Schüler/-innen, Student/-innen und Senioren, mit Fragen der Aus- und Weiterbildung, mit Jugendarbeit, Partizipation, Pädagogik und anderem mehr befassen – sowie all die, die aus privaten oder beruflichen Gründen an Sozialen Onlinenetzwerken interessiert sind.

Gastvortrag von Volko Kamensky zu ‚Oral History‘

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Im Rahmen des Seminars ‚On Location‘ von Prof. Karina Nimmerfall wird am 16. Oktober der Filmemacher und bildende Künstler Volko Kamensky seinen Film ‚Oral History‘ präsentieren. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Donnerstag,16.10.2014
12:00 Uhr
HF-Hauptgebäude | Block B | R 241 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Oral History
22 min | 35mm | colour | 1:1,66 | Dolby SR
Gibt es ein kollektives Gedächtnis und falls ja, kann man es abbilden? Es befragen?
Selbstredend ja, behauptet Volko Kamensky.
Eine Reportage aus dem Lande der Gebrüder Grimm

Doku und Reflektion Ausstellungsprojekt fremd(SEIN)

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Im output-blog des Instituts für Kunst Kunsttheorie gibt es ein schöne Dokumentation und Reflexion des Ausstellungsprojekts (fremd)SEIN. We’re-worked – We’re-mixed – We’re-arranged (27. und 28. Juni 2014 im Ausstellungsraum efunktion in Köln Ehrenfeld). Ausgangspunkt des Projekts war das Seminar „Inter-/Trans-/Hyperkultur, Digital Natives and the Global Contemporary“. Die Studierenden setzten sich zunächst theoretisch mit den Herausforderungen für eine zeitgemäße Kunstpädagogik in inter- und transkulturellen Gesellschaften und auf zeitgemäßem Niveau hinsichtlich Nutzung und Thematisierung aktueller Medientechnologien und veränderter Kulturtechniken auseinander und setzen ihre Erkenntnisse und Ideen – unterstützt durch die Junge Akademie der Künste der Welt – in eine sehr interessante Ausstellung um. [weiterlesen …]

The Piracy Project Reading Room – bis 25.10.2014 in Köln

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[The Piracy Collection, London]

Vom 12. September bis 25. Oktober 2014 zeigt Glasmoog (Raum für Kunst & Diskurs) an der Kunsthochschule für Medien Köln ‚The Piracy Project‘, ein internationales Publikations- und Ausstellungsprojekt, das sich mit den philosophischen, rechtlichen und praktischen Auswirkungen von kultureller Piraterie sowie die kreativen Möglichkeiten von Kopier- und Aneignungsprozessen beschäftigt.

Weitere Infos gibt es hier.