Schlagwort-Archive: kunstpädagogische positionen

Gastvortrag von Anne Zimmermann am 16.01.2019: HÄTTE, WÄRE, KÖNNTE in der Kunstpädagogik

immermittwochs_logo_blau-300x150Kunstpädagogische Positionen
Mi, 16.01.2019 | 16 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Könnte die Kunstpädagogik Mögliches wirklicher machen? Ereignisse und Fakten werden gegenwärtig von einigen Künstler_innen als behauptete Wirklichkeiten veröffentlicht. Diese künstlerische Strategie könnte in kunstpädagogischen Settings zum Anlass und Ausgangspunkt werden. Damit wäre es möglich, im Kunstunterricht die Wirklichkeit als eine von vielen Möglichkeiten zu verstehen und andere mögliche Wirklichkeiten zu erfinden. Schon in der Ausbildung von Lehrer_innen wären die Strategien der (lediglich) behaupteten Wirklichkeiten eine Möglichkeit, um mögliche (andere) schulische Wirklichkeiten zu erdenken und auf dieser Grundlage auch andere schulische Wirklichkeiten zu verwirklichen.

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Kunstpädagogische Positionen 42: Doris Schuhmacher-Chilla: Anthropologische Kunsttheorie. Kunst – Theorie – Anthropologie

Ab sofort ist das neue Heft der Reihe »Kunstpädagogische Positionen« downloadable und als Büchlein bestellbar unter mbr.uni-koeln.de/kpp/hefte/heft-42.

Anthropologische Kunsttheorie kennzeichnet ein offenes theoretisches Denken im Zusammenhang von Kunst – Theorie – Anthropologie. Es versteht sich als richtungsweisend für historische und gegenwärtige Reflexionen von Kunst und ihren Kontexten. Es bildet keine Metatheorie und liefert keine endgültigen Interpretationen. Anthropologische Themenfelder markieren eine Position diesseits eines normativen Begriffs vom Menschen, und präferieren auf der Grundlage von Präsenz und Performativität, Körper, Bilder und Imaginationen als das sich den eingefahrenen Diskursen von Moderne und Postmoderne Widersetzende und Zukunftsweisende. Die zentrale und ubiquitäre Bedeutung des ästhetischen Feldes in der nachdisziplinären „Kontrollgesellschaft“ veranlasst exemplarisch Fragen nach der Rolle und Funktion von Kunst als Kraft (Ch. Menke) diesseits theoretischer Explikationen. Beispiele aus unterschiedlichen Gattungen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts verdeutlichen den anthropologischen Zusammenhang von Kunst und Theorie. Besondere Aufmerksamkeit kommt dem performative turn und ausgewählten Performances zu, die in den Koordinaten von Zeit, Körper und Raum unsere Anteilnahme und damit unseren mimetischen Nachvollzug verlangen.

Gastvortrag von Tilo Steireif am 05.12.2018: Welche Mythen, Visionen verstecken sich in den Lernmitteln des Kunstunterrichts (arts visuels)? Eine kritische Analyse von Beispielen aus der französischsprachigen Schweiz

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Mi, 05.12.2018 | 16 Uhr
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Welche kulturellen und pädagogischen Visionen werden in der Schule durch die Lehrmittel im Kunstunterricht verbreitet? Wie kann man die heutigen kunstpädagogischen Begriffe und Haltungen verstehen?  Weiterlesen

Gastvortrag von Fabian Ginsberg am 28.11.2018: Scripted Reality

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Mi, 28.11.2018 | 16 Uhr
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Fabian Ginsberg stellt seinen 2015 erschienenen Essayband „Quallenkopf – Der Tausch von Verwandlung“ vor. Besonderes Augenmerk wird auf das Konzept des Index der Intentionalität gerichtet. Die praktische Seite des Vortrags geht den Bedingungen des ärgerlichen Problems nach, dass entweder die Öffentlichkeit, in die eine Nachricht tritt, von ihr zuvor hergestellt worden, oder der Öffentlichkeit die Nachricht bereits bekannt sein muss. Weiterlesen

Vortrag von Torsten Meyer am 07.11.2018: Nowness. Mediologische Überlegungen zur Zeitgenossenschaft

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Mi, 07.11.2018 | 16 Uhr
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Raqs Media Collective: „Escapement“, 2009; 27 Uhren, Hochglanz Aluminium mit LED Lich-tern, vier Flatscreen Monitore, Video- und Audioloop, Maße variabel. Foto: Courtesy Raqs Media Collective und Frithstreet Gallery, London

Zeit-Genossen erleben die Welt gleichzeitig, sie befinden sich in einer raum-zeitlich gemeinsamen Welt, deren Größe – sowohl räumlich wie zeitlich – von der Beschaffenheit der jeweils geschäftsführenden Kommunikations- und Informationsmittel abhängig ist. Sie sozialisieren sich gegenseitig und bilden miteinander und füreinander Umwelt und System. Innerhalb solcher Zeit-Genossenschaften entstehen neue Ideen, neues Wissen, neue Kunst und andere Artefakte menschlicher Einbildungskraft.  Weiterlesen

QUICKIES und die Lust zu malen: Schnelle leidenschaftliche Malerei mit Stilleben und Aktmodellen

Atelier-Ausstellung zum Semesterabschluss SS 2018 im Rahmen der Kunst-Praxis-Ausstellung
Mi, 18.07.2018 | 19 Uhr
Atelier 5



In diesem Seminar haben wir bei jedem Treffen einen „Quickie“ gemacht, ein leidenschaftliches spontanes schnell gemaltes Bild. Dies geht am besten in schnell trocknender Acryl-Technik mit breiten Pinseln auf großen Pappen.

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Gastvortrag von Florian Pfab am 04.07.2018: Was ist Kreativität? Definitionen zwischen Schöpfermythos und Konstruktivismus

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Mi, 04.07.2018 | 16 Uhr
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Black Box, © STEMteachersNYC

Zwischen der „Kreativität“ und dem künstlerischen Gestaltungsprozess besteht eine Verbindung, die so selbstverständlich scheint, dass sie kaum in Frage gestellt wird. Da durch die gestiegene Relevanz und die veränderte Funktion der Kreativität in Wissenschaft und Gesellschaft ihre Bedeutung immer wieder neu verhandelt wird, muss auch die Verbindung zwischen Kreativität und Kunst mit ihren Bedingungen und Funktionen neu gedacht werden. Weiterlesen

Gastvortrag von Anna Schürch am 20.06.2018: „Natürliche Kunsterziehung“ – Biologismen im kunstpädagogischen Diskurs

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Mi, 20.06.2018 | 16 Uhr
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In ihrem fachgeschichtlichen Vortrag geht Anna Schürch der Frage nach, wie biologistische Argumentationsfiguren das Denk- und Sagbare der deutschsprachigen Kunstpädagogik prägten. Weiterlesen

Gastvortrag von Jan Grünwald am 06.06.2018: Der Zweifel als produktive Möglichkeit in der kunstpädagogischen Praxis

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Mi, 06.06.2018 | 16 Uhr
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Mein Vortrag ist ein Plädoyer für den Zweifel. Anstatt in ihm ein zu überwindendes Übel zu sehen, auf dem Weg zu Können, Wissen und Weisheit, verstehe ich ihn als Produktivkraft, auf die es sich einzulassen gilt. Weiterlesen

Gastvortrag von Konstanze Schütze am 09.05.2018: Mona Lisa und die Bilder der Gegenwart. Aktualisierungen für eine Kunstvermittlung am Bild

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Mi, 09.05.2018 | 16 Uhr
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Das Internet, die Digitalisierung und die enorme Steigerung der Rechenleistungen verändern seit mehreren Jahrzehnten kulturelle Praxen online wie offline und haben so weitreichende wie durchgreifende Auswirkungen auf die Anforderungen des Alltags. Gerade die Bilder scheinen dabei zunehmend die Geschäfte der Gegenwart zu führen: Ihr Auftreten bestimmt, begleitet und bedingt kulturelle und politische Prozesse gleichermaßen. Als Selfie, Erinnerungsstück, Beweisfoto, Clickbait, Internetmem, Fototapete und Bildschirmhintergrund agiert das Einzelbild in vielfältigen Beziehungen zu anderen Bildern. Weiterlesen