Gastvortrag von Shakuntala Banaji: Intertextuality as method in a time of technologisied misinformation: WhatsApp, rumours and vigilante publics

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 18.06.2019 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | THEATER
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Historically, international media has both distanced itself from and participated in social imaginaries, political debates and ideological contentions. As the spread of hate propaganda around Muslims and migrants and the domestication of new technologies is implicated in off-screen events such as discriminatory misinformation, murderous mobs, mass shootings or movements against climate change and gender violence (#metoo), questions abound about the ways in which news, advertising, fiction drama and cinema might nuance or strengthen social media imaginaries.

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Gastvortrag von Claus Zirwes: Kunstunterricht im digitalen Zeitalter. Praxisbeispiele für die Schule

10.000 Tablet-Computer werden gerade an die Kölner Schulen ausgeliefert. Im Kunstunterricht werden inzwischen Smartphones ganz selbstverständlich verwendet. Doch wie lassen sich diese mobilen digitalen Medien sinnvoll in Lehr- und Lernprozesse integrieren? Wo liegen die Herausforderungen, wo die Chancen und Anknüpfungspunkte an den bisherigen Kunstunterricht? In diesem Vortrag wird versucht, mittels Praxisbeispielen aus der Schule Antworten auf diese Fragen zu geben. Dabei geht es nicht darum, 100 Prozent digitale Lösungen anzustreben – vielmehr werden analog und digital pragmatisch gemischt und kombiniert. Außerdem werfen wir einen Blick auf den Medienkompetenzrahmen NRW und den Lehrplan Kunst NRW für die Sek. I.

Gastkünstlervortrag von Christine Reifenberger: Feuer Wasser Erde Luft – Chronologie einer künstlerischen Entwicklung

Zeitgenössische Positionen künstlerischer Praxis und Theorie

Do, 06.06.2019 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block C | Studio R 0.319
Gronewaldstraße 2 | Köln

Über die langjährige Beobachtung von Naturphänomenen ist in die Bildsprache von Christine Reifenberger eine intensive Beschäftigung mit dem Zyklischen, dem Wachstum und der Auflösung eingegangen.
Das Flüchtig-Bewegte, das sich in einem Moment der höchsten Konzentration zum Bild verdichtet, reflektiert die in der Malerei von Christine Reifenberger dominierenden Aspekte von Licht, Geste, Raum und Materialität. Die Malerin „bewegt“ das Papier zusammen mit der Farbe aus dem Moment heraus. Dies geschieht in einem Akt der Form und Farbsetzung. Papierarbeiten werden im malerischen Prozess durch Wölbungen, Drehungen und Faltungen zu Fragmenten und plastischen Gebilden. Zerstörung und Auflösung des Papiers wird dabei zum bildnerischen Element. Malerei ist so Form gewordenes fluides Material, Momentaufnahme eines Zwischen-zustandes, scheinbar jederzeit bereit, sich zu bewegen, sich aufzulösen oder zu transformieren.

Der Malprozess wird zum Pendelschlag zwischen Minimalismus – das scheinbare
„Nichtstun“ oder „Entstehen lassen“ mit flüssigen Farbschüttungen- und
dem Zulassen von verspielt wuchernden Formen, die mit dem Geist und der
Energie des Barock und Rokoko spielen. Materialimitationen und Irritationen
spielen hierbei eine wichtige Rolle. Seit geraumer Zeit hat Reifenberger dafür
Kupfer, Aluminium, Phosphor, Schwefel und Neonpigmente in ihre Arbeitsprozesse
eingebunden. Papier wird so zu Metall, Stein, Erde, Luft, Wolke, zu
einer volatilen Stofflichkeit.

Christine Reifenberger
1985 – 88 Staatsoper München, Theatermalerlehre
1989 – 97 Studium an den Kunstakademien München
und Düsseldorf
seit 1992 lebt und arbeitet in Köln
Ausstellungen im In- und Ausland

2019 in Köln und im Rheinland noch zu sehen:
ab 25. Aug: FARBE – PAPIER – MALEREI, Verein für aktuelle Kunst,
Oberhausen (group)
ab Okt: Kabinettausstellung – Schenkung von Wolfgang Hanck,
Museum Kunstpalast, Düsseldorf (group)
ab Dez: MATjÖ, Raum für Kunst, Köln (solo)

Praktikum bei der Vodafone Stiftung

Die Vodafone Stiftung schreibt aktuell zwei spannende Praktikumsstellen aus, jeweils für die Bereiche Kommunikation und Programme/Think Tank.

In der Kommunikation erhalten PraktikantInnen die Möglichkeit, die Kommunikationsarbeit der Vodafone Stiftung kennenzulernen und aktiv mitzugestalten. Unmittelbar damit verknüpft ist die Aneignung von Grundkenntnissen in der praktischen PR-Arbeit, bei der begleitenden Öffentlichkeitsarbeit und politischen Kommunikationsarbeit u.a. für die Veranstaltungen und Studien.

Wer sich für den Bereich Programme und Thinktank entscheidet, hat die Möglichkeit, die operative wie wissenschaftliche Projektarbeit der Vodafone Stiftung kennenzulernen und aktiv mitzugestalten. PraktikantInnen unterstützen die Projektsteuerung und Weiterentwicklung der Programme Klickwinkel und Coding For Tomorrow und helfen bei der Konzeption von Studien und Veranstaltungen.

CLAIMING COMMON SPACES

In Alltag, Politik und Kunst ist das Digitale so allgegenwärtig wie unsichtbar. Staatliche Kontrolle, die Monopole der großen Plattformen und das Versprechen der Partizipation – das digitale Leben ist umstritten und umkämpft wie lange nicht. Vor dem Hintergrund dieser Ambivalenz lädt CLAIMING COMMON SPACES II ein, die Möglichkeiten zur Aneignung digitaler Praktiken zu erkunden und die Zukunft gemeinschaftlicher Räume zu entwerfen. Wie lässt sich das Digitale als gemeinsames Wirkungsfeld für künstlerische Arbeit und ihre Kontexte gestalten und beanspruchen? Workshops, Vorträge, Diskussionen und Performances beleuchten die Interaktion von menschlichen und technischen Körpern, die algorithmische Verwertung von Datenspuren in der Stadt, die Zukunft öffentlicher Infrastrukturen und Institutionen. Wo liegen die Chancen, unseren digitalen Alltag mitzugestalten?

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DIE DOKUMENTATION: PATRIARCHY IS OVER. TIME TO PERFORM.

Erinnert ihr euch? Genau vor einem Jahr versammelten sich im Rahmen einer intensiven einwöchigen Springschool am Institut für Kunst & Kunsttheorie über 60 Student*innen und Künstler*innen, um aus feministischer Perspektive normative Konzepte von Geschlecht und Identität mittels performativer Strategien in Frage zu stellen.Den filmisch-dokumentarischen Zusammenschnitt über die Ergebnisse der Springschool gibt es mittlerweile zu sehen:

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Gastvortrag von Markus Hoffmann: Das Unterrichtsthema »Internetpropaganda« aus Sicht männlicher Schüler

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 04.06.2019 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | THEATER
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Im Vortrag wird in einem ersten Baustein zunächst dargestellt, warum seit einigen Jahren eine werte- und körperbezogene Retraditionalisierung bei männlichen Jugendlichen besonders aus prekären Milieus zu verzeichnen ist und welche Bedeutung diese Retraditionalisierung innehat. Danach kann plausibilisiert werden, dass sich Internetpropaganda als grundsätzlich anschlussfähig an die Lebenssituation männlicher Jugendlicher aus prekären Milieus erweist. In einem zweiten Baustein wird erläutert, welche grundsätzlichen sozialisatorischen Aufforderungen Unterricht aus Sicht eines Schülers beinhalten. Diese beiden Bausteine werden schließlich miteinander verknüpft, um so Internetpropaganda als Unterrichtsthema peertheoretisch einzuordnen. Als entscheidende Momente für das Unterrichtsthema kommen so besonders der Themenbeginn, die Ansprache und kommunizierte Intention der Lehrer*in sowie die Bedeutung des Peer-Learning in den Blick.

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BRING A PIECE 3! #IMPROVISATION

Alles anders als gedacht? An diesem Abend dreht sich alles um IMPROVISATION – als eine nicht zu unterschätzende Strategie und Kompetenz im professionellen Lehrer*innenhandeln. Sechs Kunstlehrer*innen und Ästhetische Erzieher*innen erzählen uns anhand von Bildmaterialien, Objekten und Fundstücken zum Thema Improvisation aus ihrer Unterrichtspraxis. In lockerer Atmosphäre werden Erlebnisse, Ideen und Methoden mit Studierenden geteilt. Die mitgebrachten Fundstücke sind symbolische Hilfsmittel, Material, Auslöser, Prozessbeispiele oder tatsächliche Produkte von Improvisation und laden zum neugierigen Nachfragen ein. Wir freuen uns auf eine weitere Runde Bring a Piece! mit vielen Inspirationen aus einer diversen Praxis Ästhetischer Bildung!

Info Bite: Tutorium Portfolio- und Web-Tools

Wollt ihr eure Portfolio-Arbeit verbessern oder euch vorab wertvolle Tipps zu Ablauf und Umsetzung abholen? Dann ist das Tutorium zu Portfolio und Web-Tools am 7.-8. Juni 2019 im LAB das Richtige für euch. Johanna Holder und Anna Bassiner führen in die Portfolio-Arbeit ein und stellen wichtige Anwendungen und Werkzeuge vor. Infos zur fortlaufenden Anmeldung auf Klips findet ihr unter: http://kunst.uni-koeln.de/tutorien/

Ausschreibung Assistenz Grimme-Forschungskolleg Uni Köln

Vorbehaltlich der Wiederwahl des wissenschaftlichen Direktors des Grimme-Forschungskollegs ist in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Institut für Kunst & Kunsttheorie zum 15.10.2019 eine Stelle einer/s

Wissenschaftlichen Mitarbeiter/in als Assistenz des wissenschaftlichen Direktors des Grimme-Forschungskollegs an der Universität zu Köln

mit der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit einer/eines Vollbeschäftigten (19,92 h/Woche) zu besetzen. Die Stelle ist befristet auf drei Jahre. Die Vergütung richtet sich bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

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