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Gastvortrag von Anna Morten am 12.12.2017: Die Wirksamkeit audiovisueller Gegenbotschaften gegen extremistische Propaganda

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 12.12.2017 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .mbr
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immer mehr Menschen sind durch die zunehmende Verbreitung digitaler Endgeräte nahezu permanent online. So kann mit Hilfe digitaler Inhalte eine erhebliche Reichweite erzeugt und ein wachsendes Publikum beinahe rund um die Uhr erreicht werden. Auch die Produzenten extremistischer Propaganda machen sich vor diesem Hintergrund die günstigen Produktionskosten sowie die globale Abrufbarkeit online verfügbarer Medieninhalte zunutze. Durch den Einsatz von sogenannten Counter-Narrativen (Gegenbotschaften) soll extremistische Propaganda entkräftet werden. Da ein großer Teil extremistisch propagandistischer Onlinemedien in audiovisueller Form vorliegt, besteht eine viel diskutierte Präventionsstrategie in der Produktion von Counter-Narrativen in Form von Videobotschaften. So erhalten im Rahmen der deutschen „Search Racism. Find Truth“-Kampagne Personen, die nach flüchtlingsfeindlichen oder rassistischen Inhalten suchen, als YouTube-Werbung Videos in denen Geflüchtete die propagandistischen Inhalte der zur Suchanfrage passenden Videos gezielt wiederlegen. Weiterlesen

SUBLIMA17 – AUSSTELLUNG/KUNSTFESTIVAL am 01. und 02. Dezember 2017

Alles ist in Bewegung: Menschen, Objekte, Ideen, Bilder, Informationen. Diese Mobilität umfasst nicht nur einzelne Prozesse und Handlungen, sondern ist zum allgemeinen gesellschaftlichen Zustand geworden – und zu einer Ressource, die höchst ungleich verteilt ist.

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Navigating the Present – Eine Podiumsdiskussion am 06.12.2017 zu gegenwärtigen Strategien des Kuratierens

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 06.12.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Mit der zunehmenden Entgrenzung der Kunst haben sich auch Begriffe des Kuratierens sowie die Rolle der Kurator*innen erweitert: Das Kuratorische meint nicht nur eine Praxis des Ausstellungsmachens und der Auswahl, Pflege und Präsentation (musealer) Objekte, sondern auch die diskursive Arbeit an gegenwärtigen Themen und aktuellen Fragestellungen. In Zeiten fortgeschrittener Digitalisierung und Globalisierung, des Informationsüberflusses und fehlender Großerzählungen scheinen Instanzen, die filtern, framen, ermöglichen, neu zusammenfügen und Wissen in neuen Konstellationen und Geschichten konzentrieren, immer wichtiger zu werden. Die Kontexte von Kunstproduktion und –rezeption sowie Aufgaben und Einsatzgebiete von Kurator*innen haben sich vervielfältigt. Gleichzeitig stellen neue Formen der kuratorischen Praxis die zentrale Position der Kuratorin bzw. des Kurators in Frage. Weiterlesen

Gastvortrag von Mandy Schiefner-Rohs am 24.11.2017: Und täglich grüßt das Murmeltier: Zur Rolle von digitalen Medien in Lehrkonzeptionen Dozierender

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 14.11.2017 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .mbr
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Digitalisierung lautet das Schlagwort der letzten Jahre. Und schaut man in Debatten um Digitalisierung in Schule, Hochschule und Arbeitswelt, so wird schnell klar: In Deutschland beseht hinsichtlich der Integration digitaler Medien in Bildungsinsitutionen dringender Handlungsbedarf. So kommt es nicht von ungefähr, dass auch der studentische Alltag mehr und mehr von Medien durchdrungen ist: von A wie Anmeldung bis zur Z wie Zulassung.
Bezogen auf die Rolle digitaler Medien in der Lehre könnte das Z auch doppeldeutig zwischen Zumutung und Zu-Mutung gelesen werden: Was muten Lehrende Studierenden eigentlich zu? So kann Gestaltung von Lehr-Lernarrangements an der Hochschule als ermöglichende oder hemmende Rahmenbedingung für Medienhandeln in der Hochschule betrachtet werden. Der Vortrag nimmt daher auf Grundlage erster Ergebnisse eines Reviews im BMBF-Projekt You(r) Study – Eigensinnig Studieren im ‚digitalen Zeitalter’ die Gestaltung von Lehr-Lernarrangements mit digitalen Medien in den Blick. Zentral sind spezielle Fragen danach, wie digitale Medien in Lehr-Lernkonzepte Dozierender integriert werden und welche hochschuldidaktischen Erfahrungen es mit digitalen Medien in einzelnen Disziplinen gibt bzw. welche Vorstellungen von Medien in Diskursen um Medien in der Hochschule zu finden sind. Gemeinsam wollen wir diskutieren, inwieweit diese Entscheidungen studentisches Medienhandeln prägen können.

JProf. Dr. Mandy Schiefner-Rohs ist Juniorprofessorin für Pädagogik an der TU Kaiserslautern. Sie hat Erziehungswissenschaft, Kunstgeschichte und Informationswissenschaft studiert und war in unterschiedlichen Universitäten in Deutschland und der Schweiz in Wissenschaft, Lehre und dem Bereich Hochschuldidaktik/E-Learning tätig.

Zusätzliche Lehrveranstaltung im AM2

Prof. Zahn bietet im Wintersemester die zusätzliche Lehrveranstaltung Ästhetische Praxis als Medienkritik (15866.0006) an, die ab sofort in Klips gewählt werden kann.

Das Seminar besteht in der Teilnahme an den Workshopterminen im Rahmen des Forschungsprojekts „Ästhetische Praxis als Medienkritk. Reflexionen von kritischer Praxis im Horizont digitaler Medienkulturen“ und ihrer Nachbereitung.

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Vortrag von Michael Seemann am 24.10.2017: Digitaler Tribalismus – Die wahre Geschichte hinter Fake News

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 24.10.2017 | 17:45 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .mbr
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

 

Post-Truth oder postfaktisches Zeitalter wird unsere Epoche schon genannt. Grund dafür sind aus den Fugen geratene Informationssyteme, die seit dem Internet die Öffentlichkeit mit immer mehr Falschinformationen fluten. Die Erklärungen sind vielseitig: von russischen Trollfarmen bis algorithmischen Filterbubbles gibt es viele Erklärungsversuche. Wir haben in einer Studie untersucht, wie sich Fake News in Deutschland tatsächlich verbreiten und sind dabei auf ein ganz anderes Phänomen gestoßen. Digitale Stämme formieren sich im Internet und wähnen sich in einem fortwährenden Informationskrieg mit der „Lügenpresse“. Fake News sind nichts weiter das Futter für bestätigungshungrige Stämme und somit Munition in ihrem Kampf um die Deutungshoheit – und um ihre Identität.

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Freie Plätze für das Seminar WHERE ARE WE NOW? ZU AKTUELLEN SPRACHEN DER KUNST (Mirjam Thomann)

Es gibt noch freie Plätze für das nächste Woche Dienstag beginnende Seminar WHERE ARE WE NOW? ZU AKTUELLEN SPRACHEN DER KUNST.
Geplant sind einige Exkursionen zu aktuelle Ausstellungen in Köln und der näheren Umgebung.
Bei Interesse bitte per Mail bei Mirjam Thomann melden: m.thomann@uni-koeln.de
Termine: 17.10., 14.11., 28.11., 12.12., 9.01., 23.01.
14-tägig, dienstags, 12:00 – 15:30 Uhr, Beginn: 17.10.2017
Im Anschluss an die Grand Tour des Sommersemesters geht es in diesem Seminar darum, die gegensätzlichen Eindrücke, die documenta und Skulptur Projekte Münster bei uns hinterlassen haben, zu sortieren und für die eigene künstlerische und kunstpädagogische Praxis produktiv zu machen. Welche Sprache spricht die aktuelle Kunst und welche visuellen Referenzen, ästhetischen Anschlüsse und materiellen Artikulationsformen reklamieren Künstler*innen heute aus welchen Gründen für sich?

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