Archiv des Autors: Vivien Patzer

Noch freie Plätze im Seminar »Wessen Bilder?«

Bilder werden gestohlen, angeeignet, transformiert, parodiert, re-inszeniert. Warum verwenden Künstler*innen existierende Bilder? Wie verändern sie das Ausgangsmaterial im künstlerischen Arbeitsprozess? Welche Rolle spielen hierbei Ausschnitthaftigkeit, Montage oder Collage? Und welche Bedeutungsverschiebungen finden hierdurch statt? In diesem Seminar werden wir uns mit unterschiedlichen künstlerischen Aneignungen von existierenden Bildern beschäftigen. Hierzu gehören performative Re-Inszenierungen ebenso wie das Arbeiten mit gefundenen Film- und Bildmaterialien (sogenanntem Found Footage).

Di 14-17:30 (14-tägig)
Informationen zur Anmeldung siehe Klips.

Sondertermin Mappenabholung am 12.08.19

Die im Rahmen der Eignungsprüfung 2019 eingereichten Mappen (sowie Zeugnisse und Lebensläufe) können an einem zusätzlich eingerichteten Termin abgeholt werden: 12.08.19, 16.00-18.00 Uhr (Raum 0.324 o. 0.313). Weitere Ausnahmen für eine vorzeitige Abholung oder andere Zusatztermine sind nicht möglich.
Denken Sie bitte daran, dass Sie sich bei der Abholung der Mappe ausweisen müssen. Fremdabholer*innen benötigen eine formlose, schriftliche Ermächtigungserklärung sowie eine Kopie des Personalausweises der Bewerber*in, beides in Papierform mit Original-Unterschrift der Bewerber*in. Auch die Fremdabholer*in sollte bitte ihren Personalausweis bereithalten.
Weitere Infos zur Mappenabholung: https://www.hf.uni-koeln.de/39961

Foto: Debby Hudson, unsplash.com

OPEN CALL Forschungskolleg ⎢ Bewerbungsfrist: 30. August 2019

Liebe Studierende am Institut für Kunst & Kunsttheorie, 
euch spukt schon lange ein Projektvorhaben im Kopf herum, aber es fällt euch im Alltag schwer hierfür bewusste Zeitfenster zu setzen? Das Forschungskolleg bietet einen gemeinsamen Lern- und Arbeitsraum für Studierende, die gezielt einem eigenen Forschungsvorhaben – ob wissenschaftlich oder künstlerisch forschend – nachgehen möchten. In einer kleinen Gruppe von Kommiliton*innen, begleitet von Jane Eschment als Dozentin, entsteht ein Raum, in dem wir konzentriert arbeiten, diskutieren, Zweifel und Literaturtipps teilen, potentielle Gesprächspartner*innen für das eigene Projekt vermitteln, Brötchen schmieren und zwischendrin die Schultern lockern.

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Rundgang 19

Am Donnerstag, 4. Juli 2019 um 18 Uhr eröffnen wir mit dem Rundgang 19 unsere Werkschau zum Ende des Sommersemesters. Zu sehen sind künstlerische Arbeiten, von Malerei, Grafik, Bildhauerei, Foto und Film bis zu Installationen und Performances, die Studierende der drei Studiengänge Kunst, Intermedia und Ästhetische Erziehung im Rahmen von Seminaren, Prüfungen, Bachelor- und Masterarbeiten entwickelt haben.

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Spaces and Militancy. Situated Visual and Spatial Politics. Eine künstlerische Forschung von Sandra Schäfer

Meine künstlerische Forschung beschäftigt sich mit Filmen und Räumen, die in das Verhältnis von Macht, Gewalt und Befreiung eingreifen. Ich untersuche filmische Methoden des Militanten Kinos der Dekolonialisierungs- und Befreiungskämpfe. Hierzu gehören auch mediale Produktionen während der Radikalisierung der Student*innenbewegung in Westdeutschland sowie die Analyse zeitgenössischer Filme. Ausgehend von diesen Beispielen entwickele ich eine Methodik des Militanten Bildes. In meiner eigenen filmkünstlerischen Arbeit stehen zwei „Projekte“ der Hisbollah in Libanon im Zentrum: das Museum des Widerstands in Süd-Libanon und der Wiederaufbau des Stadtteils Haret Hreik nach der Bombardierung durch das Israelische Militär im Jahr 2006. Wie setzt die Hisbollah Raum und Architektur ein, um Machtverhältnisse zu verschieben? Wie zeigen sich Machtverhältnisse in Architektur und nehmen Einfluss auf Erinnerung und Identität? Durch meine Arbeit als Bildproduzent*in in den Territorien der Hisbollah nehme ich sowohl die Methoden der Hisbollah, als auch meine eigenen Methoden zum Gegenstand der Forschung. Zwei Videoinstallationen sind hierbei entstanden: die Zweikanal-Installation Mleeta und die Vierkanal-Installation Constructed Futures: Haret Hreik. Sie wurden unter anderem auf der 66. und 67. Berlinale in der Sektion Forum Expanded gezeigt. 

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CLAIMING COMMON SPACES

In Alltag, Politik und Kunst ist das Digitale so allgegenwärtig wie unsichtbar. Staatliche Kontrolle, die Monopole der großen Plattformen und das Versprechen der Partizipation – das digitale Leben ist umstritten und umkämpft wie lange nicht. Vor dem Hintergrund dieser Ambivalenz lädt CLAIMING COMMON SPACES II ein, die Möglichkeiten zur Aneignung digitaler Praktiken zu erkunden und die Zukunft gemeinschaftlicher Räume zu entwerfen. Wie lässt sich das Digitale als gemeinsames Wirkungsfeld für künstlerische Arbeit und ihre Kontexte gestalten und beanspruchen? Workshops, Vorträge, Diskussionen und Performances beleuchten die Interaktion von menschlichen und technischen Körpern, die algorithmische Verwertung von Datenspuren in der Stadt, die Zukunft öffentlicher Infrastrukturen und Institutionen. Wo liegen die Chancen, unseren digitalen Alltag mitzugestalten?

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BRING A PIECE 3! #IMPROVISATION

Alles anders als gedacht? An diesem Abend dreht sich alles um IMPROVISATION – als eine nicht zu unterschätzende Strategie und Kompetenz im professionellen Lehrer*innenhandeln. Sechs Kunstlehrer*innen und Ästhetische Erzieher*innen erzählen uns anhand von Bildmaterialien, Objekten und Fundstücken zum Thema Improvisation aus ihrer Unterrichtspraxis. In lockerer Atmosphäre werden Erlebnisse, Ideen und Methoden mit Studierenden geteilt. Die mitgebrachten Fundstücke sind symbolische Hilfsmittel, Material, Auslöser, Prozessbeispiele oder tatsächliche Produkte von Improvisation und laden zum neugierigen Nachfragen ein. Wir freuen uns auf eine weitere Runde Bring a Piece! mit vielen Inspirationen aus einer diversen Praxis Ästhetischer Bildung!

Ausschreibung Assistenz Grimme-Forschungskolleg Uni Köln

Vorbehaltlich der Wiederwahl des wissenschaftlichen Direktors des Grimme-Forschungskollegs ist in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Institut für Kunst & Kunsttheorie zum 15.10.2019 eine Stelle einer/s

Wissenschaftlichen Mitarbeiter/in als Assistenz des wissenschaftlichen Direktors des Grimme-Forschungskollegs an der Universität zu Köln

mit der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit einer/eines Vollbeschäftigten (19,92 h/Woche) zu besetzen. Die Stelle ist befristet auf drei Jahre. Die Vergütung richtet sich bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

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Gastvortrag von Jane Müller: Aufwachsen mit Medien. Qualitative Perspektiven auf mediatisierte Sozialisationsprozesse

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 21.05.2019 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | THEATER
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Indem Menschen auf eine gewandelte Medienlandschaft reagieren, ändert sich ihr Handeln, ihr Alltag und darüber die Gesellschaft als Ganzes. Dieser Prozess macht auch vor der Sozialisation nicht halt. Wurde die Rolle der Medien im Prozess des Aufwachsens zunächst eher am Rande mitgedacht und später als Mediensozialisation verhandelt, bei der Medien die Position eines Sozialisationsagenten zugedacht wurde, so steht heute die Annahme im Raum, dass Mediatisierungsprozesse den Rahmen, die Akteure und die Prozesse des Aufwachsens verändern. Diese Veränderungen adäquat zu erfassen, stellt vielfältige Anforderungen an die empirische Sozialforschung.

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Mallehrer*in gesucht

Du bist Mallehrer*in? Du bist der Ansicht, dass es beim Malen keine Fehler, sondern nur „happy little accidents“ gibt? Und Du beherrschst die Techniken des einzigartigen Bob Ross? Perfekt! 

Für eine Veranstaltung im NRW-Forum Düsseldorf zum Thema Livestreaming und Spielkultur suchen wir derzeit nach einer begabten, humorvollen und idealerweise etwas selbstironischen Lehrkraft, die Lust hätte, einen Mal-Workshop im Stile deseinzigartigen und legendären Bob Ross für Jung und Alt anzubieten. 

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