Archiv für den Autor: Laura Scheffer

Vortrag von Kristin Klein am 03.07.2018: Hyperlinks or it didn’t happen. Kunst und ihre Zirkulation nach dem Internet

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 03.07.2018 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Aaron Graham, „HAIR STRAIGHTENER USED TO COOK INDIVIDUAL PIECE OF BACON“, 2012.

Der für diesen Vortrag von der Künstlerin Cécile B. Evans geliehene Titel Hyperlinks or it didn’t happen verweist auf veränderte Bedingungen von Kunst nach der Alltäglichwerdung des Internets. Die Zirkulation von Bildern und medialem Content in erhöhter Geschwindigkeit und Dichte und mit mehr Teilnehmer*innen als je zuvor ist ein wesentliches Strukturmoment, das auf Produktion, Dissemination und Rezeption von Kunst Einfluss nimmt. Weiterlesen

Gastvortrag von Stefanie Oelke am 27.06.2018: Ausloten kunstpädagogischer Handlungsräume – Beispiele aus der Praxis

immermittwochs_logo_blau-300x150Saloon Arts Education
Mi, 27.06.2018 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Räume
erfahren, begehen, öffnen, abschreiten, kennenlernen, lassen, nehmen, einrichten, wahrnehmen, aktivieren, durchschreiten, aneignen, schließen, empfinden, messen, schützen, ordnen, strukturieren, erkunden, weiten, erforschen, herstellen, …

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Gastvortrag von Manfred Faßler am 19.06.2018: Metapher, Imagination oder Empirie: User*innen?

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 19.06.2018 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Foto: Manfred Faßler

„Soon everyone on Earth will be connected“, lautet der erste Satz des Kapitels „Our Future Selves“ in New Digital Age (E. Schmidt &J. Cohen 2013, 12). Angesprochen ist damit nicht nur die soziotechnische pax electronica (P. N. Howard, 2015). Angesprochen ist die Neuverfassung des modernen Sozialklassikers: Das Subjekt wird in die Datenströme und Problemlösungs-Communities „umquartiert“, als Käufer von Problem Solving, Datenlieferant und kreativer Debugger eingefordert. Seine kognitive Kontinuität kann sich nicht mehr auf „feste Vorstellungen“ berufen, sondern richtet sich im „flow“ der echtzeitigen Nutzungs- und Lösungsbedingungen ein, die von Daten-Plattformen unausweichlich angeboten werden. Weiterlesen

Gastvortrag von Marco Rüth am 12.06.2018: Lernen durch Computerspielen? Evaluation der Effektivität und Effizienz in der schulischen Praxis

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 12.06.2018 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Etwa drei von fünf Jugendlichen in Deutschland spielen in der Freizeit regelmäßig Computerspiele. Die Einbindung von Computerspielen in Schulen könnte also dem aktuellen Mediennutzungsverhalten vieler Schülerinnen und Schüler in Deutschland entgegenkommen. Eine Vielzahl an empirischen Forschungsarbeiten zu Computerspielen existiert bereits und deutet auf diverse förderliche wie unerwünschte Auswirkungen von Computerspielen hin. Zu den erwünschten – aber vor allem in der Praxis zu wenig untersuchten – Effekten von Computerspielen zählen auch Lerneffekte, also Erweiterungen des Wissensschatzes und des Verhaltensrepertoires. Es stellt sich also eine entscheidende Frage: Inwiefern sind Computerspiele zum Lernen im Schulunterricht geeignet? Weiterlesen

Gastvortrag von Brigitte Mathiak am 05.06.2018: Forschungsdatenmanagement am Data Center for the Humanities (DCH)

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 05.06.2018 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Das Data Center for the Humanities (DCH) wurde 2013 gegründet und bietet Beratung und Services zu verschiedenen Aspekten des Forschungsdatenmanagements in den Geisteswissenschaften. Der Vortrag wird die Einrichtung vorstellen, dabei auch auf das Thema Forschungsdatenmanagement allgemein und in den Geisteswissenschaften im Speziellen eingehen.

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Gastvortrag von Luna Picciotto am 16.05.2018: Und was denkst du so? Kunstvermittlung und die künstlerische Haltung im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

immermittwochs_logo_blau-300x150Saloon Arts Education
Mi, 16.05.2018 | 18 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .theater
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I NEVER READ
I JUST LOOK AT PICTURES
(Andy Warhol)

Das Kunstwerk hat eine unumstößliche Bedeutung im Bildungsdiskurs. So bietet uns jedes Kunstwerk eine Leerstelle, die ein dialogisches und persönliches Potential des „Erkennens“ möglich macht. Doch Kunstwerken, die nicht erkannt werden, droht die gesellschaftliche Bedeutungslosigkeit und Kunstvermittelnde stehen vor der Frage, wie sich ein Kunstwerk so verstehen und vermitteln lässt, dass es relevant für die Betrachtenden ist. Das stellt aufgrund der Annahmen um „geistige Behinderung“ und den Barrieren eines Kunst- und Kulturbetriebs eine besondere Herausforderung dar.  Weiterlesen

Gastvortrag von Marisa Olson am 09.05.2018: WellWellWell, postinternet (art) & network culture

Ringvorlesung Master Intermedia
Mi, 09.05.2018 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

WellWellWell (a riff on //www.) is Marisa Olson’s newest performative project to consider the nature of life in the postinternet era. Deploying both internet-based videos & live motivational lectures, Olson has crafted an alterego persona resembling an online meditation guru with a cult following as addicted to her as they are to the internet itself. The guru’s videos and lectures guide followers through creative visualization exercises, relaxation techniques, and heartfelt conversations about the way that digital technologies simultaneously stress us out and provide new tools for rebooting. WellWellWell is inspired by the contemporary wellness craze, but rooted in the historical relationship between cyberculture & counterculture, and continues Olson’s ongoing interests in the history of technology. http://wellwellwell.guru/

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Gastvortrag von Anika Meier am 08.05.2018: We need an upgrade on how we view art. Der weibliche Blick in der Post-Social-Media-Art

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 08.05.2018 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Das Internet und die sozialen Medien haben es möglich gemacht, dass sich eine neue Generation weiblicher Künstlerinnen miteinander vernetzt und sich Gehör verschafft. In den Medien werden sie Tumblr-Star, Instagram-Künstlerin oder Webcam-Prinzessin genannt, sie selbst bezeichnen sich als Reality Artist (Signe Pierce), Instagram-Model (Leah Schrager) und Online-Exhibitionistin (Molly Soda). Sie nutzen Smartphones, Tablets und Computer, um ihre Werke zu teilen und live in den sozialen Medien zu senden, von wo aus diese sich oft viral verbreiten. Sie übertragen ihr Leben, spielen Charaktere, schaffen ein Alter Ego, schlüpfen in Rollen und führen so Stereotype, Klischees und Archetypen vor Augen. Sie verwischen bewusst die Grenzen zwischen Kunst und Leben – manchmal bis zur Unkenntlichkeit. Beim Zuschauer lösen sie Unbehagen aus, wenn sie kritisch wie Arvida Byström und Molly Soda über Schönheitsideale reflektieren und Unbequemes wie ihre Periode und Körperhaare zeigen.

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Navigating the Present – Eine Podiumsdiskussion am 06.12.2017 zu gegenwärtigen Strategien des Kuratierens

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Kunstpädagogische Positionen
Mi, 06.12.2017 | 16 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | Theaterraum
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Mit der zunehmenden Entgrenzung der Kunst haben sich auch Begriffe des Kuratierens sowie die Rolle der Kurator*innen erweitert: Das Kuratorische meint nicht nur eine Praxis des Ausstellungsmachens und der Auswahl, Pflege und Präsentation (musealer) Objekte, sondern auch die diskursive Arbeit an gegenwärtigen Themen und aktuellen Fragestellungen. In Zeiten fortgeschrittener Digitalisierung und Globalisierung, des Informationsüberflusses und fehlender Großerzählungen scheinen Instanzen, die filtern, framen, ermöglichen, neu zusammenfügen und Wissen in neuen Konstellationen und Geschichten konzentrieren, immer wichtiger zu werden. Die Kontexte von Kunstproduktion und –rezeption sowie Aufgaben und Einsatzgebiete von Kurator*innen haben sich vervielfältigt. Gleichzeitig stellen neue Formen der kuratorischen Praxis die zentrale Position der Kuratorin bzw. des Kurators in Frage. Weiterlesen