Archiv des Autors: Carmela Fernandez de Castro

BORDER / NO BORDER – Daniel Schüßler

Präsentation/Performance Mi. 19.6.2019 – um 18.30 Uhr – PREAP / Raum K8 

Im Seminar von Daniel Schüssler beschäftigten sich Studierende der Ästhetischen Erziehung, der Kunstpädagogik und des Studienganges Intermedia mit dem Thema Grenzen und Grenzüberschreitungen im gesellschaftlichen und performativen Raum.
Es wurde sich den folgenden Fragen zugewendet: Welche Assoziationen verbinden wir mit dem Wort Grenze? Wir leben in einem Zeitalter, in dem sich (alt)bekannte Grenzen auflösen und neue Grenzen gezogen werden. Dadurch müssen wir uns mal als Individuum, mal als Glied einer Gesellschaft, mal als globalisierte Erdenbewohner*innen neu ausrichten und definieren, ein- oder unterordnen. Wie wollen wir uns als Mensch und Gesellschaft in dieser neuen Welt verorten, in Anbetracht des Klimawandels, im digitalen Zeitalter mit neuen Räumen und Grenzen jenseits unserer Vorstellungskraft, angesichts der aktuellen rasanten geopolitischen Verschiebungen, nicht mehr rational nachvollziehbaren globalisierten Handels- und Finanzströmen? Und wie gehen wir mit den menschlichen Grenzen um? Mit den Grenzen unseres Körpers, unseres Geistes, unseres Lebens. Anhand dieser Themen begab sich das Seminar auf eine performative Spurensuche zu inneren und äußeren Grenzen.
Um Artikulation zu diesen Fragen zu finden wurde Im Seminar mit Techniken der performativen Stückentwicklung gearbeitet und Wege der Materialfindung aufgegriffen, aus der darstellerische und performative Vorgänge entwickelt werden konnten. Die Studierenden kreierten aus den einzelnen Versatzstücken ihrer Forschung nun eine gemeinsame Performance: Ein grenzwertiges Experiment welches am Mittwoch den 19.6.2019 um 18:30h öffentlich durchgeführt wird.

Gastvortrag von Claus Zirwes: Kunstunterricht im digitalen Zeitalter. Praxisbeispiele für die Schule

10.000 Tablet-Computer werden gerade an die Kölner Schulen ausgeliefert. Im Kunstunterricht werden inzwischen Smartphones ganz selbstverständlich verwendet. Doch wie lassen sich diese mobilen digitalen Medien sinnvoll in Lehr- und Lernprozesse integrieren? Wo liegen die Herausforderungen, wo die Chancen und Anknüpfungspunkte an den bisherigen Kunstunterricht? In diesem Vortrag wird versucht, mittels Praxisbeispielen aus der Schule Antworten auf diese Fragen zu geben. Dabei geht es nicht darum, 100 Prozent digitale Lösungen anzustreben – vielmehr werden analog und digital pragmatisch gemischt und kombiniert. Außerdem werfen wir einen Blick auf den Medienkompetenzrahmen NRW und den Lehrplan Kunst NRW für die Sek. I.

Gastvortrag von Markus Hoffmann: Das Unterrichtsthema »Internetpropaganda« aus Sicht männlicher Schüler

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 04.06.2019 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | THEATER
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Im Vortrag wird in einem ersten Baustein zunächst dargestellt, warum seit einigen Jahren eine werte- und körperbezogene Retraditionalisierung bei männlichen Jugendlichen besonders aus prekären Milieus zu verzeichnen ist und welche Bedeutung diese Retraditionalisierung innehat. Danach kann plausibilisiert werden, dass sich Internetpropaganda als grundsätzlich anschlussfähig an die Lebenssituation männlicher Jugendlicher aus prekären Milieus erweist. In einem zweiten Baustein wird erläutert, welche grundsätzlichen sozialisatorischen Aufforderungen Unterricht aus Sicht eines Schülers beinhalten. Diese beiden Bausteine werden schließlich miteinander verknüpft, um so Internetpropaganda als Unterrichtsthema peertheoretisch einzuordnen. Als entscheidende Momente für das Unterrichtsthema kommen so besonders der Themenbeginn, die Ansprache und kommunizierte Intention der Lehrer*in sowie die Bedeutung des Peer-Learning in den Blick.

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Save the Date: Tagung »Mikroformate. Mediale Kleinstformate zwischen (Re-)Produktion und Wahrnehmung« vom 27-29.6.19 an der Universität zu Köln

Die Tagung beschäftigt sich mit ästhetischen Formen der Verkürzung und Verdichtung, wie sie sich in den aktuellen Rezeptionspraktiken der Medienkultur (aber nicht nur da) beobachten lassen. Die kurze Form, wie sie beispielsweise schon Roland Barthes im Medium der Schrift reflektierte, ist in den vergangenen Jahren in den Kultur- und Medienwissenschaften extensiv für andere mediale Formate diskutiert worden. Wir wollen an diesen Diskurs anknüpfen und dabei gleichsam den Fokus verschieben, indem wir neben kurzen Mikroformaten vor allem auch die ästhetischen „Mikropraktiken“ der Rezipient*innen in den Blick nehmen. Weiterlesen

Gastvortrag von Holger Schramm: Musik in der deutschen Fernsehwerbung

Ringvorlesung Master Intermedia Di, 07.05.2019 | 18:00 Uhr Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | THEATER R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln Musik ist zu einem nicht mehr wegzudenkenden Element von Werbung in audiovisuellen Medien geworden. Welchen Stellenwert hat sie aktuell in der deutschen Fernsehwerbung? Welche Funktionen erfüllt Musik für die TV-Werbung und welche Formen nimmt sie an? Wie wirkt sie und welche Rolle spielt dabei der sogenannte ‚Musical Fit‘, also die Passung zwischen Werbespot und Musik? Diese Fragen werden im Vortrag beantwortet. Weiterlesen

Gastvortrag von Tilo Steireif am 05.12.2018: Welche Mythen, Visionen verstecken sich in den Lernmitteln des Kunstunterrichts (arts visuels)? Eine kritische Analyse von Beispielen aus der französischsprachigen Schweiz

immermittwochs_logo_blau-300x150Kunstpädagogische Positionen
Mi, 05.12.2018 | 16 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Welche kulturellen und pädagogischen Visionen werden in der Schule durch die Lehrmittel im Kunstunterricht verbreitet? Wie kann man die heutigen kunstpädagogischen Begriffe und Haltungen verstehen?  Weiterlesen

Gastvortrag von Niclas Stockel am 04.12.2018: Musik/Video 2018 – Zwischen digitaler Web-Ästhetik und analoger Nostalgie

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 04.12.2018 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Das Musikvideo im Jahr 2018 lässt einige interessante Beobachtungen zu. Zum einen sind Tendenzen und Transformationen auszumachen, die zunehmend die Bildwelten der Netzkultur inkorporieren. Zum anderen entstehen zeitgleich zur ästhetischen Ausrichtung im zeitgenössischen Kino und „Quality-TV“ zahlreiche Musikvideos, die durch das Heranzitieren von Bildkompositionen und -störungen der 1980er und 1990er Jahre die Idee und Ästhetik einer „analogen Nostalgie“ nahelegen. Weiterlesen

Gastvortrag von Fabian Ginsberg am 28.11.2018: Scripted Reality

immermittwochs_logo_blau-300x150Kunstpädagogische Positionen
Mi, 28.11.2018 | 16 Uhr
Institut für Kunst & Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Fabian Ginsberg stellt seinen 2015 erschienenen Essayband „Quallenkopf – Der Tausch von Verwandlung“ vor. Besonderes Augenmerk wird auf das Konzept des Index der Intentionalität gerichtet. Die praktische Seite des Vortrags geht den Bedingungen des ärgerlichen Problems nach, dass entweder die Öffentlichkeit, in die eine Nachricht tritt, von ihr zuvor hergestellt worden, oder der Öffentlichkeit die Nachricht bereits bekannt sein muss. Weiterlesen

Gastvortrag von Patrick Honecker am 13.11.2018: Hast Du das schon getwittert? Wie die Digitalisierung das Berufsfeld ‚Wissenschaftskommunikation‘ verändert

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 13.11.2018 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Bild © Taimas Ahangari

Im Medienwandel der letzten Jahre hat die Bedeutung der sozialen Medien für die Organisationskommunikation deutlich zugenommen. Standen bisher vor allem absenderzentrierte Formen der Kommunikation im Vordergrund, hat sich durch das Aufkommen der sozialen Medien die Möglichkeit zum direkten Dialog und umfangreicher Interaktion mit verschiedenen Ziel- und Anspruchsgruppen entwickelt. Weiterlesen

Gastvortrag von Johannes Lierfeld am 06.11.2018: Das Kontrollproblem von künstlicher Intelligenz als ethische Herausforderung

Ringvorlesung Master Intermedia
Di, 06.11.2018 | 18:00 Uhr
Institut für Kunst und Kunsttheorie | Block B | .theater
R 2.212 | Gronewaldstraße 2 | Köln

Die Menschheit steht im Zeitalter der Digitalisierung vor epochalen Herausforderungen. Insbesondere das komplexe Feld der künstlichen Intelligenz ist hierbei von prominenter Bedeutung, denn Optimisten versprechen sich von KI die Lösung aller Probleme, während Skeptiker die Auslöschung oder Unterjochung durch hochentwickelte künstliche Agenten befürchten. Weiterlesen